_Über mich_

Ich bin überzeugt, dass eine Gesellschaft mit einem demokratisch organisierten politischen System und einer Republik am besten fährt. Ein Kippen nach links- und rechtsaußen halte ich für gefährlich, auch wenn mir bewusst ist, dass man nicht alle politischen Fragestellungen eindeutig links oder rechts definieren kann. Ich gehe gern auf Demonstrationen ((was ich dort erlebe, erzähle ich hier)) und bin offen, Gefechte auszutragen, sofern man sich im Voraus darauf einigt, dass man Fakten anerkennt und auch einen Gewinner ausmachen kann.

Zu meinem persönlichen Hintergrund: Ich bin Ende dreißig, lebe in einer westdeutschen Großstadt, lese Bücher über politologische und soziologische Zusammenhänge und stufe mich als debattierfreudig ein. Noch vor fünf Jahren gehörte es zu meinem Selbstverständnis, diskursiv neugierig zu sein und immer auch die Gegenseite verstehen zu wollen; heute, in Zeiten einer rechtsextremen AfD bei 25 Prozent in den Umfragen, bin ich rigoroser und lehne menschen- und demokratiefeindliche Haltungen schneller ab.

Gesellschaftlich bin ich liberal und progressiven Strömungen zugeneigt, wirtschaftlich glaube ich erst einmal an die Kraft eines freien Marktes, der allerdings von einem starken Staat ummantelt werden sollte, der dafür sorgt, dass Unternehmen Nachhaltiges und Freundliches erwirtschaften. Mir ist bewusst, dass nicht jeder mit gleichen Chancen auf die Welt kommt und daher bin ich bei Jeder kann es schaffen!-Statements skeptisch. Meine eigene Biografie lehrte mir, dass man mit dem Einsatz an den entsprechenden Stellen tatsächlich mehr erreichen kann, als man es sich vielleicht in jungen Jahren vorstellen kann, dass man aber für seine eigenen blinden Flecken sehr blind bleibt und man regelmäßig prüfen sollte, was einem nicht doch durch verschiedene Wege in den Schoß gelegt worden ist.